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Niedersachsen: Verkehrsgewerbe stellt Forderungen an neue Landesregierung

GVN-Präsident Adalbert Wandt
© Foto: BGL

Nach der Landtagswahl in Niedersachsen fordert der GVN unter anderem, die Investitionen in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur zu sichern und warnt vor ideologisch gefärbter Parteipolitik.


Datum:
23.01.2013
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Hannover. Der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) betrachtet das Wahlergebnis der Landtagswahl in Niedersachsen mit „gemischten Gefühlen“, schreibt der GVN in einer Mitteilung.

Einerseits ergebe sich mit einer rot-grünen Landesregierung die Chance, zumindest in der Schülerbeförderung durch Investitionsmaßnahmen in neue Busse ein verbessertes Angebot zu bekommen. Andererseits befürchtet der GVN einschneidende Maßnahmen bei der Verkehrsinfrastruktur.

Zentrale Forderungen an die Politik

Im Hinblick auf die nun anstehenden Koalitionsverhandlungen verweist der GVN auf vier aus Sicht des Verkehrsgewerbes wichtige Punkte: So sollen die Planungen und der Weiterbau der Autobahnen A 20 und 39 unbedingt weiter vorangetrieben werden. „Niedersachsen hat sich zu dem Mobilitäts- und Logistikland schlechthin in Deutschland entwickelt, darauf sollte die neue Landesregierung zwingend aufbauen“, fordert der GVN-Präsident Adalbert Wandt. Gelder für die Verkehrsinfrastruktur müssten unvermindert weiterhin fließen und dürften nicht blockiert werden.

Der GVN erinnert den designierten Ministerpräsidenten Stephan Weil an seine Worte anlässlich des Unternehmertages im vergangenen November in Soltau. Dort sagte Weil, dass auch er eine Chance im Feldversuch mit Lang-LKW sehe, um das zukünftige Transportaufkommen bewältigen zu können. Daher müsse der Feldversuch aus Sicht des GVN zu Ende geführt werden.

Weitere Forderungen des Verbandes beziehen sich auf den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs sowie in der Schülerbeförderung. Der Verband rief die Landesregierung auf, „keine ideologisch gefärbte Parteipolitik“, sondern eine zukunftsorientierte Mittelstandspolitik betreiben. (diwi)

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