Italienweite Bahnstreiks: Auch Schienengüterverkehr betroffen

19.02.2026 14:12 Uhr | Lesezeit: 3 min
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24-Stunden-Streik im italienischen Bahnsektor
© Foto: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben

Ab 27. Februar 2026 legen mehrere Gewerkschaften in Italien die Bahnarbeit nieder. Auch der Schienengüterverkehr ist vom 24-Stunden-Streik betroffen.

Ab Ende der Olympischen Winterspiele wird in Italien wieder vermehrt gestreikt: Gleich mehrere Gewerkschaften rufen Arbeitnehmer italienweit – wenngleich zu verschiedenen Zeiten - dazu auf, auch im Schienengüterverkehr die Arbeit niederzulegen. Wie das italienische Ministerium für Infrastruktur und Transport mitteilt, beginnen die ersten Streikmaßnahmen am Freitag, 27. Februar 2026, um 21 Uhr. Enden sollen sie nach 24 Stunden am Samstag, 28. Februar 2026, um 20.59 Uhr. Neben dem Passagierverkehr soll insbesondere auch im Schienengütertransport mobilisiert werden. Während die Gewerkschaften CUB Trasporti und SGB ihre Mitglieder für den gesamten Zeitraum von 24 Stunden zur Arbeitsniederlegung auffordern, konzentriert sich USB Lavoro Privato auf den Zeitraum zwischen 22 Uhr (am 27. Februar 2026) und 5.59 Uhr am folgenden Vormittag. Die Assemblea nazionale Pdm/Pdb Gruppo FSI schließt sich dem Streik an, wendet sich in ihrem Streikaufruf gezielt an Lokführer und das gesamte Zugbegleitpersonal der Unternehmensgruppe Ferrovie dello Stato. Bei dem Streik handelt es sich um einen klassischen Arbeitskampf. Neben höheren Löhnen werden auch die Neuverhandlung der Tarifverträge und bessere Arbeitsbedingungen gefordert.

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