Das niederländische Lkw-Transportgewerbe setzt sich dafür ein, dass die Kabotagefreiheit im Zuge der EU-Osterweiterung schnell verwirklicht wird. Michiel van der Harst, Präsident des niederländischen Lkw-Verbandes TLN (Transport en Logistiek Nederland), erhob diese Forderung auf der Mitgliederversammlung im niederländischen Utrecht. Er nahm damit Stellung "zu entsprechenden Gerüchten" über einen möglichst langen Übergangszeitraum für Transportunternehmen aus den EU-Beitrittsländern Mittel- und Osteuropas. Nachfragen der VR beim TLN ergaben, dass man sich einen Zeitraum von rund drei Jahren vorstellen könne. Kritisch ging Van der Harst mit den Bestrebungen der EU-Kommission um, den Anteil des Lkw am Modal-Split am innerueropäischen Güterverkehr zu Gunsten von Bahn und Binnenschiff zu reduzieren. (vr/eha)
Niederländisches Lkw-Gewerbe für schnelle Kabotagefreiheit
TLN gegen lange Übergangzeiten für Transportunternehmen im Zuge der EU-Osterweiterung