Flensburg. Nach knapp zwölf Jahren hat sich Ekhard Zinke an die Spitze des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) vorgearbeitet: Am 15. Juni wird der 50-Jährige offiziell Nachfolger von Wolfgang Barth, der in den Ruhestand geht. Wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte, ist Zinke seit November 1992 in der Flensburger Behörde tätig. Bisher war er Leiter der Verwaltung und Vertreter des Präsidenten. Barth stand der Behörde seit 1989 vor. Zinke will als neuer Behördenchef in enger Zusammenarbeit mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den bewährten Kurs des KBA halten, scheut jedoch nicht vor Modernisierungsmaßnahmen zurück. In seiner Einführungsrede kündigte der neue KBA-Präsident den verstärkten Einsatz von neuen Kommunikationstechnologien an. Es sei angedacht, dass künftig "alle Zulassungsstellen uns nur noch online oder mittels file transfer ihre Zulassungsdaten möglichst tagesaktuell übermitteln". Auch für die Bürger soll es transparenter zugehen: "Ich stelle mir vor, dass bereits mittelfristig jeder Bürger mit Internet-Anschluss seine ihn betreffenden Daten im Verkehrszentralregister direkt abfragen können muss", skizzierte Zinke seine Pläne für die kommenden Jahre. (tp/sb)
Neuer Präsident des Kraftfahrt-Bundesamtes
Ekhard Zinke will als neuer Behördenleiter den Einsatz moderner Kommunikationstechnologien fördern. Das KBA soll schneller und transparenter werden