München. Erst kürzlich hat der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) den Vorwurf des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) zurückgewiesen, die Transportbranche betreibe Preistreiberei. Man habe nur auf die kostenmäßigen Auswirkungen des neuen Arbeitszeitgesetzes hingewiesen, hieß es. Noch unklar ist, wie hoch langfristig die tatsächlich entstehenden Mehrkosten für Transportunternehmen sein werden, die den Firmen aufgrund der neuen staatlichen Vorschriften entstehen. "Die verladende Wirtschaft wird nicht umhin kommen, für den Transport künftig tiefer in die Tasche zu greifen", hatte sich DSLV-Hauptgeschäftsführer Heiner Rogge zum intensiv in der Branche diskutierten Thema geäußert. Ihre Meinung interessiert uns! Glauben Sie, dass die neuen Lenk- und Ruhezeiten in Zukunft höhere Transportpreise rechtfertigen? Oder nutzen viele Unternehmen die neue Vorschrift nur als Vorwand, an der Preisschraube zu drehen? Geben Sie Ihre Stimme ab! >>> Zur Online-Umfrage
Neue Online-Umfrage: Rechtfertigen die neuen Lenk- und Ruhezeiten höhere Transportpreise?
Seit dem 11. April 2007 gelten die neuen Fahrpersonalvorschrifen, wonach LKW-Fahrer nur noch maximal 56 Stunden pro Woche hinter dem Steuer sitzen dürfen. Die Verbände streiten nun heftig über mögliche Auswirkungen der neuen Lenk- und Ruhezeiten auf die Transportpreise. Was meinen Sie zu dem Thema? Stimmen Sie ab!