Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) haben die gemeinsame Publikation "E-Vergabe – Grundlagen der elektronischen Vergabe" vorgestellt. Die Übersicht soll die Prozesse der elektronischen Beschaffung transparent machen und konkrete Hilfestellung geben. Das Werk richtet sich gleichermaßen an Einkäufer, die entsprechend den Regelungen des Vergaberechts ausschreiben, als auch an Verkäufer, die Organisationen des öffentlichen Sektors beliefern möchten. Behandelt werden rechtliche, ökonomische und technische Aspekte der E-Vergabe. Zudem wird das vom BMWi mit 4,5 Millionen Euro geförderte Leitprojekt "E-Vergabe" beispielhaft vorgestellt, das zeigt, wie sich E-Vergaben praktisch realisieren lassen. Dr. Andreas Goerdeler, Referatsleiter im BMWi: "Angesichts der enormen volkwirtschaftlichen Bedeutung von öffentlicher Beschaffung muss alles daran gesetzt werden, die Vorteile elektronischer Vergabe für Verwaltung und Wirtschaft umfassend und zügig zu erschließen." Bund, Länder und Gemeinden vergeben Aufträge im Gesamtvolumen von rund 250 Milliarden Euro jährlich an die Wirtschaft. Über 30.000 öffentliche Vergabestellen erteilen Aufträge von der Stecknadel bis zur Autobahn. Signaturgesetz und auch am Markt erprobte technische Lösungen erlauben es öffentlichen Auftraggebern mittlerweile, digital zu beschaffen. Die Umsetzung erfolgt allerdings noch zögerlich. Das Informationsheft E-Vergabe – Grundlagen der elektronischen Vergabe", Mai 2002, erhalten Sie kostenlos beim Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. per Fax (0 69/3 08 38-1 99) oder im Internet (www.bme.de).
Neue Informationsbroschüre für E-Business mit Behörden
Wer Behörden und andere öffentliche Stellen in Zukunft mit Waren beliefern will, muss sich auf elektronische Ausschreibungen einstellen. Eine neue Infobroschüre zeigt, wie es geht.