Nürnberg. Das Nachtfahrverbot für LKW auf der Bundesstraße 25 zwischen Nürnberg und Donauwörth sorgt für Streit unter Politikern aus Bayern und dem angrenzenden Baden-Württemberg. Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtete, hatten der Ansbacher Landrat Rudolf Schwemmbauer zusammen mit einigen Bürgermeistern der Region erreicht, dass die viel befahrene B 25 während der Nachtstunden für LKW mit mehr als zwölf Tonnen Gewicht gesperrt werde, wenngleich nur in einer Richtung. Der Dinkelsbühler Oberbürgermeister Christoph Hammer bezeichne diese Lösung als eine fragwürdigen Kompromiss. Er verlange, laut dem Zeitungsbericht, eine Totalsperre für Ferntransporter, die sich um Mautgebühren auf der A7 drücken wollen. Der Stuttgarter Verkehrsminister Heribert Rech (CDU) habe auf der anderen Seite seinem bayerischen Kollegen Günther Beckstein die Konsequenzen einer dauerhaften Teilsperre der B 25 in Bayern veranschaulicht, hieß es weiter. Dann würden die LKW auf Bundes- und Landesstraßen in Ost-Württemberg ausweichen – mit dem Resultat, dass diese Straßen ebenfalls für Schwerlaster gesperrt werden müssten. In letzter Konsequenz würde man die wirtschaftliche Entwicklung einer ganzen Region beschädigen, erklärte Rech. Um den „Kleinkrieg“ um die Sperrung der Bundesstraße zu beenden, ist am 28. Juli ein Treffen zwischen Abgeordneten von CSU und CDU mit Kommunalpolitikern aus der Region in Bopfingen geplant. (tz)
Nachtfahrverbot für LKW auf der B 25 erhitzt die Gemüter
Politiker aus Baden-Württemberg befürchten durch die Teilsperre der B 25 für Schwerlaster eine Verlagerung des Verkehrs in ihre Region