Gestrichen hat Russlands Zentralregierung 20 von 89 Föderationssubjekten die Finanzmittel zum Straßenbau. Laut einer schwarzen Liste sind unter anderem in Karelien, im Gebiet St. Petersburg und in der Region Nischni-Nowgorod die Überweisungen aus Moskau zweckentfremdet worden. Von den Beamten in Jaroslaw wurden 1999 sogar zwei Drittel der Gelder aus dem Fonds der russischen Straßenagentur systematisch in andere Kassen umgeleitet. Allerdings garantiert auch richtig eingesetztes Geld kein modernes Straßenwesen. Am Moskauer Autobahnring demontierten Diebe in einer Augustnacht 18 bereits aufgestellte Lärmschutzwände. Um die Lücken zu schließen, sind erneut umgerechnet 7.500 Mark an Materialkosten notwendig.
Moskau streicht Mittel für Verkehrsinfrastruktur
Für den Straßenbau bestimmte Gelder versickern in fremden Kanälen