Chemnitz. Techniker identifizieren die mit RFID-Tags ausgestatteten Strommasten, Erdgas- oder Fernwasserleitungen aus dem Hubschrauber heraus und erhalten wartungsrelevante Daten. Die Techniker können schon während des Fluges Wartungs- und Reparatureinsätze beauftragen und koordinieren. So sinke der Aufwand für die Kontrolle der Versorgungsanlagen erheblich, teilen die Lösungsentwickler mit. Die Funkleistung des jeweiligen aktiv sendenden RFID-Tags sei dabei der Flugreichweite des Helikopters angepasst, außerdem könnten die RFID-Tags Messdaten und Informationen von vorangegangenen Wartungseinsätzen und Inspektionen speichern. Die Techniker an Bord des Hubschraubers erfassen die Daten mit mobilen Endgeräten wie PDA oder Notebook und übermitteln sie über Mobilfunkstandards wie GSM, GPRS oder UMTS an einen stationären Datenspeicher beim Energieversorger. Dort werden die neuen Informationen in Echtzeit mit Daten der vergangenen Kontrollen abgeglichen und der zuständigen Leitstelle übermittelt, die dann gegebenenfalls die Wartungsarbeiten veranlasst.
Mit RFID Strommasten im Flug überprüfen
Die Unternehmensberater IT-Services and Solutions und Micus Management Consulting haben auf Basis der Funktechnologie RFID (Radio Frequency Identification) eine mobile IT-Lösung zur Kontrolle von Versorgungsleitungen entwickelt.