Der Dienstleister für Kontraktlogistik und Supply Chain Management konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2001 auf knapp 200 Millionen Euro steigern. Das ist ein Wachstum von gut 220 Prozent. Rein organisch, das heißt ohne den Umsatz der im Geschäftsjahr 2001 zugekauften Unternehmen ist Microlog um 121 Prozent gewachsen. Das Betriebsergebnis (Ebit) lag mit 3,2 Millionen Euro dagegen nur knapp über Vorjahresniveau. Schuld daran sind Firmenwertabschreibungen von 7,4 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisation von Firmenwerten (Ebita) hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 10,6 Millionen Euro verdreifacht. Das Konzernergebnis rutschte nicht zuletzt wegen unglücklicher Finanzanlagen ins Minus. Der Konzern hatte über 30 Millionen Euro seiner beim Börsengang erzielten Einnahmen in einem Fonds angelegt. Dieser hat 2001, wie so viele Finanzanlagen, an Wert verloren. Und das Konzernergebnis dadurch mit gut zwei Millionen Euro belastet und auf insgesamt etwa minus drei Millionen Euro gedrückt. Mittlerweile sei das Fondsmanagement aber ausgetauscht. Für das laufende Geschäftsjahr bestätigt das Unternehmen die Planung eines organischen Wachstums um 40 Prozent auf 280 Millionen Euro Umsatz. Beim Ebita wird mit mindestens 17 Millionen Euro ein Gewinnanstieg um 60 Prozent gegenüber 2001 erwartet. Größere Akquisitionen scheinen also nicht geplant zu sein.
Mircolog will 2002 weniger wachsen
Microlog Logistics hat jetzt sein gesamtes Zahlenwerk für das Jahr 2001 präsentiert und damit die Erwartungen erfüllt.