München. Der Maschinenbau- und Nutzfahrzeugekonzern MAN hat in München die Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Während die Druckmaschinen-Sparte weiter tief in den roten Zahlen steckt, profitiert der Nutzfahrzeug-Bereich von einer weiteren Erholung. Insgesamt konnte MAN seinen Gewinn vor Steuern im dritten Quartal von 38 Millionen auf 48 Millionen Euro verbessern. Damit hätten sich die Erwartungen insgesamt bestätigt, sagte Konzern-Chef Rudolf Rupprecht. Der Quartalsumsatz verringerte sich leicht um ein Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Beim Auftragseingang verbuchte der Konzern ein Minus von 8 Prozent auf 3,67 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr blieb Rupprecht bei seiner Prognose und rechnet weiterhin mit einem Gewinnanstieg, den er nicht konkret bezifferte. Nach einer spürbaren Belebung der Auftragseingänge in der Nutzfahrzeug-Sparte im dritten Quartal will MAN im defizitären Busgeschäft Tempo machen. Bereits 2004 – und damit ein Jahr früher als geplant – rechnet das Unternehmen für die Bus-Sparte wieder mit einem positiven Ergebnis. Zwischen Juli und September verringerte sich der Umsatz bei Lkw und Bussen leicht um ein Prozent auf 1,58 Milliarden Euro. Das Vorsteuerergebnis kletterte von Null auf 15 Millionen Euro. (vr/dpa)
MAN legt Zahlen für drittes Quartal vor
Nutzfahrzeugbereich spürt Belebung bei Auftragseingängen