Der Umsatz lag mit 3,1 Milliarden Euro um sieben Prozent niedriger als im ersten Quartal 2001, der Auftragseingang sank um 18 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Die Ertragslage spiegelt die im Herbst 2001 besonders schwachen Auftragseingänge vor allem in den schnelldrehenden Geschäftsbereichen wider und war durch Verluste bei den Nutzfahrzeugen und im Maschinen- und Anlagenbau erwartungsgemäß negativ. Das Konzernergebnis betrug vor Zinsen und Steuern (Ebit) minus 38 Millionen Euro nach plus 138 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Der Mischkonzern hält an seinen Zielen für 2002 fest. Danach soll das Ergebnis vor Ertragssteuern über dem Vorjahreswert von 213 Millionen Euro liegen. Anlass zum Optimismus gäbe die Entwicklung der Auftragseingänge im April bei den Lastkraftwagen. Daher geht der Konzern aus heutiger Sicht davon aus, bei den Nutzfahrzeugen trotz des Quartalverlusts und der im Gesamtjahr erwarteten Einbußen beim Geschäftsvolumen eine deutliche Verbesserung auf mindestens eine "schwarze Null" weiterhin zu erreichen.
MAN hofft auf schwarze Null bei den Lkw
Für die MAN Gruppe war der Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2002 wie angekündigt rückläufig.