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Logistik-Studie: Bereitschaft zur Übernahme steigt

Logistik-Studie: Bereitschaft zur Übernahme steigt
Haspa-Vorstand Brockmann stellt neue Haspa-Studie in Hamburg vor
© Foto: Arndt

Umfrage unter Hamburger Logistikunternehmen / Spediteure wollen durch Übernahme und Kooperationen gestärkt aus der Krise hervorgehen


Datum:
22.04.2010
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Hamburg. In weiten Teilen der Hamburger Logistikwirtschaft besteht eine grundsätzliche Bereitschaft dafür, innerhalb der kommenden zwei Jahre andere Mitbewerber zu übernehmen. In der jetzt im Auftrag der Hamburger Sparkasse (Haspa) durchgeführten Umfrage unter 80 repräsentativ ausgesuchten Unternehmen aus dem breiten Spektrum der Hamburger Logistikbranche bestätigten gut 80 Prozent der Firmen, dass sie sich mit solchen Übernahmeabsichten beschäftigten. Die Umfrage ist Bestandteil einer Studien – und Umfrageserie der größten deutschen Sparkasse. Die diesjährige Aktion stand unter der Überschrift "Die Welt nach der Krise - Logistiker im Spannungsfeld zwischen Konsolidierung, Nachhaltigkeit und Finanzierbarkeit". Sie wurde am Mittwochabend auf dem "Branchentreff Hafen und Logistik" im Rahmen einer Podiumsdiskussion vorgestellt. Doch auch das ergab die Umfrage: 43 Prozent der Firmen erklärten, dass sie sich nicht vorstellen könnten, dass Mitbewerber ihren Betrieb ganz oder auch nur teilweise übernehmen könnten. Für Haspa-Firmenkunden-Vorstandsmitglied Frank Brockmann ist es bemerkenswert, dass vor allem die Branchengroßen in der Übernahme sehr wohl eine Chance sehen, "in der Krise zu wachsen". In dem in der Umfrage eingefangenen Stimmungsbild wird auch erkennbar, dass es bei den Unternehmen der Verkehrswirtschaft eine ausgeprägte Bereitschaft zur Kooperation gibt. So erklärten 72 Prozent der Unternehmensvertreter, dass sie mittelfristig die Zusammenarbeit mit anderen Firmen sogar noch verstärken wolle. Was die Finanzierbarkeit von möglichen Firmenzukäufen angeht, erwartet gut die Hälfte der Betriebe, dass sie dabei keine Probleme haben werden. Andererseits erklärten 43 Prozent der Firmenchefs, dass sie sehr wohl die Gefahr einer "Kreditklemme" sehen. (eha)

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