V-Line ist in der internationalen Beschaffung von Ersatzteilen, Investitions- und technischen Konsumgütern für Großkunden tätig und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2001 bei einem Handelsvolumen von 22,6 Millionen Euro einen Überschuss von 3,7 Millionen Euro. Die Gesellschaft besitzt ein Tochterunternehmen in den USA und war auch in der Vergangenheit profitabel. Der geschäftsführende Gesellschafter werde weiterhin die Geschäfte führen. Neben der Neuerwerbung gewährt das Unternehmen noch einen Blick auf die vorläufigen Zahlen. Und die sehen gut aus. Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte Müller danach den Konzernumsatz um rund 163 Prozent auf circa 34,4 Millionen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuer (Ebit) verfehlte nur knapp die zwei Millionen Euro-Marke. Im Vorjahr gab es da noch einen Verlust von 500.000 Euro. Dabei habe das Unternehmen vom anhaltenden Trend zum Outsourcing von Logistikprojekten profitiert. Durch die robuste Entwicklung in den Zielsegmenten des Logistikmarktes sowie durch die Konsolidierung der erworbenen Mehrheitsbeteiligungen erwartet Müller für das Geschäftsjahr 2002 eine Verdopplung von Umsatz und Ebit.
Lila schreibt schwarze Zahlen
Mit der Übernahme von 51 Prozent der Anteile an der V-Line Europe Export Marketing will der Anbieter von Logistiklösungen, Müller-Die lila Logistik, seine Geschäftsbereiche Trade and Inventory Management und Life Time Supply stärken.