. Beim Brand eines Lastzugs auf der Autobahn 3 bei Würzburg ist in der Nacht zum Donnerstag ein Schaden von etwa 90.000 Euro entstanden. Verletzt wurde dabei nach Polizeiangaben niemand. Nach einem technischen Defekt an einem Rad des 40-Tonners war ein Reifen während der Fahrt in Brand geraten. Als der 47 Jahre alte Fahrer angehalten hatte, griffen die Flammen bereits auf die Ladefläche und die Zugmaschine über, die dabei völlig zerstört wurde. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Die A3 war zeitweise gesperrt, der Verkehr staute sich auf mehreren Kilometern Länge. Zur Bergung des Fahrzeugwracks wurde die A3 in Richtung Nürnberg am Morgen kurzzeitig gesperrt. (dpa) Alkoholsünder 1 - Ein völlig betrunkener 41-jähriger Lastwagenfahrer ist innerhalb von nur einer Stunde zweimal von der Polizei ertappt worden. Der Mann war in Falkensee (Havelland) am Mittwochabend von Beamten erwischt worden und pustete sich bei einem Alkoholtest auf 2,09 Promille, berichtet die Polizei am Donnerstag. Eine Stunde später wurde der Mann in der gleichen Straße nochmals am Steuer des Lastwagens entdeckt. Der noch mit 1,5 Promille alkoholisierte Mann musste erneut zur Blutentnahme. Zur Sicherheit wurden ihm die Fahrzeugschlüssel abgenommen. (dpa) Blockade - Ein defekter Lastwagen hat am Donnerstagmorgen die A 14 zwischen dem Dreieck Schwerin und Schwerin-Ost blockiert. Das Fahrzeug hatte gegen 6.00 Uhr ausgerechnet in einem Baustellenbereich einen Defekt erlitten und blockierte damit die Autobahn in Richtung Wismar, wie das Lagezentrum der Polizei in Schwerin mitteilte. Nach knapp zwei Stunden konnte das defekte Fahrzeug geborgen werden, so dass die Autobahn wieder freigegeben werden konnte. (dpa) Alkoholsünder 2 - Polizisten als Stütze: Bei Neubrandenburg haben Beamte einen Lastwagen-Fahrer derart betrunken angetroffen, dass er nur noch mit Hilfe der Beamten aus seinem Fahrerhaus aussteigen konnte. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hat sich der Vorfall schon am späten Dienstagabend an der B 104 nahe Sponholz zugetragen. Einer LKW-Fahrerin und ihrem Kollegen war das Fahrzeug aufgefallen und sie alarmierte die Polizei. Diese stellten 2,1 Promille bei dem 38-jährigen Fahrer aus Polen fest. Die Spedition musste einen anderen LKW-Fahrer schicken. Der Führerschein des betrunkenen Fahrers wurde eingezogen. (dpa) Verwechslung - Schnellstraße statt Pilgerpfad: Ein 63 Jahre alter Wanderer aus Spanien hat im südbadischen Waldkirch (Kreis Emmendingen) den Jakobsweg mit einer vierspurigen Bundesstraße verwechselt. Der Mann ging die stark befahrene und für Fußgänger gesperrte Straße entlang und erschreckte damit Autofahrer, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Er glaubte, auf dem Jakobsweg zu sein. Die Beamten stoppten den gläubigen Wandersmann vor einem Autotunnel und fuhren ihn an eine sichere Stelle. Für den unerlaubten und lebensgefährlichen Gang auf der Bundesstraße verlangten sie ein Bußgeld. Der Jakobsweg ist ein weltweit bekannter Pilgerweg zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Spanien. Er ist ein beliebtes Ziel von Gläubigen und Abenteuersuchenden. (dpa)
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