Kurz vermeldet: 31. März 2010

31.03.2010 10:00 Uhr
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Aktuelle Kurznachrichten und Unternehmensmeldungen des Tages

VerkehrFlugverbot -

Für alle Fluggesellschaften aus dem Sudan und den Philippinen gilt ab sofort ein Flugverbot in der Europäischen Union. Die EU-Kommission setzte die Airlines am Dienstag auf eine Schwarze Liste von Unternehmen, die aus Sicherheitsgründen nicht mehr auf Flughäfen in Europa landen dürfen. Zudem schränkte die Brüsseler Behörde den Betrieb der Fluggesellschaft Iran Air nach Europa ein. Auf der Liste stehen nun insgesamt 278 Unternehmen aus 17 Ländern, vor allem aus Afrika und Asien. Das Flugverbot für die südkoreanische Air Koryo sowie TAAG aus Angola hob die EU dagegen mit Auflagen auf. (dpa) Piraten - Piraten haben vor der somalischen Küste sieben indische Handelsschiffe mit mindestens 97 Seeleuten an Bord in ihre Gewalt gebracht. Die Schiffe seien in den vergangenen Tagen gekapert worden, zitierte die Zeitung "Hindustan Times" am Mittwoch einen Sprecher der Generaldirektion für Schifffahrtsangelegenheiten (DGS) in Mumbai. Einzelheiten würden derzeit untersucht. Unklar war zunächst auch, ob Lösegeld gefordert wurde. Nach Angaben der Zeitung waren die Schiffe in die Vereinigten Arabischen Emirate unterwegs. Alle Seeleute stammen aus dem westindischen Küstenstaat Gujarat. (dpa) Spritkosten - Durch eine rücksichtsvolle, vernünftige Fahrweise können dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) zufolge Autofahrer ihre Spritkosten um bis zu ein Drittel senken. Dazu gehöre, den Motor bei Wartezeiten über zehn Sekunden abzuschalten, kurze Strecken zu vermeiden, unnötigen Ballast aus dem Kofferraum zu entfernen und immer mindestens mit dem Reifendruck zu fahren, den der Hersteller für volle Beladung und Höchstgeschwindigkeit empfiehlt. Zudem sollten umweltbewusste Autofahrer auf Landstraßen nicht schneller als 90, auf der Autobahn nicht über 120 Stundenkilometer fahren, teilte der in Koblenz ansässige VCD Rheinland-Pfalz am Dienstag mit. (dpa) Autobahnausbau - Die Autobahn 7 zwischen Altwarmbüchen und dem Autobahnkreuz Hannover-Ost wird sechsspurig. Das teilte das Niedersächsische Landesamt für Straßenbau und Verkehr am Dienstag mit. Bis zum 1. April laufen die Vorbereitungen für den Ausbau, indem etwa Mittelstreifenüberfahrten hergestellt werden. Vom 6. April an sei es erforderlich in Richtung Kassel im Autobahnkreuz Hannover-Ost die Abfahrt zur A 2 in Richtung Dortmund und Berlin bis Mai zu sperren, teilte ein Behördensprecher mit. Die Umleitung erfolgt von der A 7 im das Kreuz Kirchhorst über die A 37 und im Kreuz Buchholz wieder auf die A 2. Wirtschaft Umschlagshafen - Der Seehafen Eemshaven auf niederländischer Seite der Emsmündung wurde in den 70er Jahren als Umschlagshafen errichtet. Derzeit läuft mit Milliardeninvestitionen der Ausbau als Energiehafen für die Niederlande. 30 bis 40 Prozent des Strombedarfs sollen hier künftig produziert werden. Neben einem bestehenden Gaskraftwerk sollen dort ein weiteres Gaskraftwerk und ein Kombi-Kraftwerk für Gas, Kohle und Biomasse entstehen. Der Energieversorger RWE baut aktuell ein Kohlekraftwerk, das auch Netzschwankungen von Windkraft-Strom ausgleichen soll. Für den Umschlag von Gas und Kohle per Schiff ist die Vertiefung der Außenems vorgesehen. Die Region in der dünn besiedelten Provinz Groningen ist vor drei Jahren als Standort für ein neues Atomkraftwerk ins Gespräch gekommen. (dpa)

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