Kurz vermeldet: 27. Juli 2009

27.07.2009 17:00 Uhr
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Aktuelle Kurznachrichten und Unternehmensmeldungen des Tages

UnternehmenFrachtdienst -

Zwischen Berlin und Hamburg soll künftig mehr Fracht auf dem Wasserweg transportiert werden. An diesem Donnerstag startet der regelmäßige Betrieb auf einer neuen Elbe-Spree-Linie, wie die Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft (Behala) mitteilte. Wöchentlich sollten darüber rund 50 Container per Binnenschiff zwischen dem Terminal am Westhafen in der Hauptstadt und der Hansestadt befördert werden. Neben ihrem Logistikzentrum am Westhafen betreibt die landeseigene Behala den Südhafen in Spandau und den Hafen Neukölln. (dpa) Verkehr Einnahmen - 24.000 Euro hat die Stadt Frankfurt bislang von Autofahrern kassiert, die ohne Feinstaubplakette in der Stadt unterwegs waren. 6000 Bußgeldbescheide über je 40 Euro seien seit Anfang des Jahres ausgestellt worden, sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung. Außer dem Bußgeld gibt es für Plakettenmuffel jeweils einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei. Die Bußgeld-Einnahmen fließen in den zentralen Einnahmetopf der Stadt. (dpa) Wissenschaft Landetechnik - Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeitet an der nächsten Generation der Landeanflugtechnik. Auf dem Flughafen Braunschweig-Wolfsburg hat die Forschungseinrichtung eine sogenannte GBAS-Station installiert. Sie diene zur Steuerung von Landungen mit Hilfe des satellitengestützten Navigationssystems GPS, sagte am Samstag Dirk Kügler vom DLR. Im Vergleich zum heute üblichen Instrumenten-Landesystem ILS biete GBAS unter anderem den Vorteil, dass nicht nur geradlinige Anflüge möglich seien. Die Station in Braunschweig diene zur Erforschung und Verbesserung des Systems. (dpa) Recht Drohung - Im Kampf gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens und damit verbundenen Siedlungsbeschränkungen will die Stadt Offenbach notfalls vor das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ziehen. Wenn der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel am 21. August der Klage Offenbachs nicht entspreche, werde die Stadt in die Revision gehen. Dies kündigte Offenbachs zuständiger Dezernent Paul- Gerhard Weiß (FDP) an. Durch den bis zum Jahr 2011 geplanten Ausbau fallen in Offenbach nach Angaben von Weiß wegen der Zunahme des Fluglärms zwei Drittel der Stadt unter Siedlungsbeschränkungen. Rund 80 Prozent des Stadtgebiets gehören dann zu Schutzzonen des Fluglärmgesetzes. (dpa)

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