Kurz vermeldet: 23. Juli 2008

23.07.2008 17:16 Uhr
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Aktuelle Kurznachrichten und Unternehmensmeldungen des Tages

UnternehmenKonzernzahlen -

Neue Modelle und konsequente Verbesserung der Kostenstrukturen haben dem Volkswagen-Konzern im ersten Halbjahr 2008 trotz schwieriger Marktbedingungen einen Gewinnsprung beschert. Das operative Ergebnis sei um 21,8 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Autobauer am Mittwoch in Wolfsburg mit. Unter dem Strich blieben knapp 2,6 Milliarden Euro, ein Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 31,3 Prozent. „Dies zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, erklärte VW-Chef Martin Winterkorn. Der Umsatz übertraf mit 56,5 Milliarden Euro den Vorjahreswert um 3,0 Prozent und stieg damit etwas weniger als die Auslieferungen an die Kunden, die weltweit um 5,8 Prozent auf 3,3 Millionen Autos zunahmen. (dpa) Beihilfen - Die EU-Kommission hat wegen des Verdachts wettbewerbsverzerrender Beihilfen für den Münchener Flughafen ein Verfahren eingeleitet. Wie die Behörde am Mittwoch in Brüssel mitteilte, geht es um staatliche Mittel für die Finanzierung des Terminals 2. Einen genauen Betrag konnte ein Sprecher nicht beziffern. Nach Angaben der Kommission sind die Darlehen offensichtlich zu einem Zinssatz unter den marktüblichen Bedingungen gewährt worden. Für diese habe es zudem eine öffentliche Bürgschaft gegeben. (dpa) Untersuchung - Um die Bauverhältnisse für die geplante Fehmarnbeltquerung zu überprüfen, wollen Forscher in dem kommenden vier Jahren den Meeresgrund zwischen Dänemark und Deutschland untersuchen. Bereits am Freitag wird ein Forschungsschiff vier Wochen lang unter anderem den Boden etwa nach Wracks absuchen, wie die Femern Bælt A/S am Mittwoch in Kopenhagen mitteilte. In den folgenden drei Jahren sollen Probebohrungen sowie Labor- und Felduntersuchungen weitere Erkenntnisse über die Baugrundbedingungen geben. Die Kosten für die geotechnischen Untersuchungen betragen 40 Millionen Euro. Die 19 Kilometer lange Brücke soll 2018 fertig sein. (dpa) Aufsichtsrat - Großaktionär Daimler hat zwei Top- Manager in den Aufsichtsrat des Dieselmotorenbauers Tognum geschickt. Wie ein Tognum-Sprecher am Mittwoch in Friedrichshafen am Bodensee sagte, seien Daimler-Nutzfahrzeugvorstand Andreas Renschler und der für Verkäufe und Übernahmen zuständige Manager Edgar Kroekel neu in das Gremium gekommen. Daimler war Ende April überraschend mit 22,3 Prozent wieder bei Tognum eingestiegen, nachdem der Autobauer Ende 2005 die damalige MTU an den schwedischen Investor EQT verkauft hatte. Die beiden EQT-Vertreter haben das Aufsichtsgremium verlassen.(dpa)

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