Kurz vermeldet: 23. April 2010

23.04.2010 10:20 Uhr
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Aktuelle Kurznachrichten und Unternehmensmeldungen des Tages

VerkehrFahrleistung -

Im ersten Quartal 2010 betrug die Fahrleistung der LKW ab zwölf Tonnen zulässigen Gesamtgewicht auf mautpflichtigen Strassen 6,1 Milliarden Kilometer. Das ist eine Zunahme von 2,9 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2009. Unter den Spitzenreitern der Zulassungsstaaten befinden sich mittlerweile sieben der neuen EU-Mitgliedstaaten (Polen, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Rumänien, Litauen und Slowenien). Der größte Anteil der Fahrleistung liegt mit 63,3 Prozent aber weiterhin bei Deutschland, gefolgt von Polen und den Niederlanden. (dpa) Bauarbeiten - Auf der Autobahn 9 (München-Berlin) müssen Autofahrer ab Freitag wegen Bauarbeiten mit Behinderungen rechnen. Zwischen der Anschlussstelle Naumburg und der Thüringer Landesgrenze wird auf einer Länge von 3,5 Kilometern die Fahrbahndecke erneuert, teilte das Verkehrsministerium in Magdeburg am Donnerstag mit. In Richtung Berlin soll die Autobahn mehrere Wochen gesperrt und der Verkehr über die Fahrspuren in Richtung München umgeleitet werden. Danach ist die Sanierung der Fahrspuren in Richtung Süden geplant. Auf acht Kilometern wird mit Behinderungen gerechnet. Die Arbeiten mit Kosten von 3,5 Millionen Euro dauern planmäßig bis September. (dpa) Wirtschaft Produktionspause - Opel leidet weiter unter den Nachwehen des Chaos im Luftverkehr. Der Autobauer kündigte am Donnerstag an, den Produktionsstopp am Stammsitz Rüsselsheim wegen fehlender Teile auf die Frühschicht am Freitag auszudehnen. Opel warte weiterhin auf Elektroteile aus Mexiko, sagte ein Sprecher: «Unsere Logistiker haben den Eindruck, dass sich die Luftfrachtflüge deutlich langsamer normalisieren als der Passagierverkehr.» Derzeit gehe man aber davon aus, die Produktion zur Spätschicht am Freitag wieder aufnehmen zu können. (dpa) Wiederaufnahme - BMW baut nach einer dreitägigen Zwangspause von diesem Freitagmorgen an wieder Autos an den deutschen Standorten. Die europaweiten Flugverbote wegen der Vulkanaschewolke aus Island hatten die Lieferungen von Elektronikbauteilen so ausgebremst, dass der Autobauer am Dienstag zur Spätschicht zunächst in Dingolfing, später auch in München und Regensburg die Produktion stoppen musste. Nun sollen mit der Frühschicht am Freitag die Bänder wie geplant wieder anlaufen, sagte ein Sprecher am Donnerstag in München. (dpa) Ausfuhren - Japans Exporte sind im März im Vergleich zum Vorjahr rasant um 43,5 Prozent gestiegen. Damit zogen die Ausfuhren im nunmehr vierten Monat in Folge an, wie die Regierung am Donnerstag bekanntgab. Das Exportvolumen belief sich auf sechs Billionen Yen (48 Milliarden Euro). Hintergrund ist die Erholung in anderen asiatischen Volkswirtschaften. Das vom Exportmotor abhängige Japan verbuchte damit in der Handelsbilanz einen Überschuss von 948,9 Milliarden Yen. Auch bezogen auf das am 31. März abgelaufene Steuerjahr ergab sich für das Land erstmals seit zwei Jahren wieder ein Handelsbilanzüberschuss. Nach einem Defizit im Vorjahr erwirtschaftete Japan in 2009/2010 wieder einen Überschuss von 5,23 Billionen Yen. Und dass, obgleich die Exporte in Folge der globalen Krise mit 17,1 Prozent auf 59,01 Billionen Yen so stark einbrachen wie nie zuvor. Die Einfuhren sanken allerdings um 25,2 Prozent auf 53,78 Billionen, der bislang zweitstärkste verzeichnete Rückgang. China wurde dabei erstmals seit Erfassung vergleichbarer Daten im Jahre 1979 zu Japans größtem Abnehmer seiner Exportwaren. Das Reich der Mitte schickt sich an, Japan voraussichtlich noch im Verlauf dieses Jahres als zweitgrößte Wirtschaftsnation der Welt abzulösen. (dpa)

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