Die EU-Kommission sieht in der Entführung des Frachters „Arctic Sea“ einen filmreifen Vorgang. „Das war ein ziemlich einzigartiger Fall ohnegleichen“, sagte ein Sprecher der EU- Kommission heute in Brüssel. „Die Details werden ganz sicher eines Tages der Stoff eines Hollywood-Films sein.“ Einzelheiten über den Hergang der Ereignisse könne er aber nicht mitteilen. Die Strafverfolgungsbehörden von 20 Staaten befassten sich derzeit mit dem Fall. „So lange diese Ermittlungen andauern, können wir keine Details über den Zwischenfall mitteilen“, sagte der Sprecher. (dpa) Unternehmen Entlassungen - Der kriselnde Motorenbauer Deutz will an seinem Hauptsitz in Köln rund 620 Stellen abbauen. Das teilte das Unternehmen heute mit. Im Komponentenwerk Herschbach im Westerwald gingen 30 Arbeitsplätze verloren. Deutz hatte bereits Anfang Juli angekündigt, in den kommenden Monaten 800 Stellen weltweit zu streichen. Mit dem Betriebsrat sei ein Interessenausgleich vereinbart worden. Betroffene Mitarbeiter könnten in eine Transfergesellschaft eintreten. Betriebsbedingte Kündigungen seien jedoch nicht auszuschließen. (dpa)
Kurz vermeldet: 18. August 2009
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