CHEP hat den eLogistics Award von AKJ Automotive erhalten, einem Verband von Automobilherstellern sowie Zulieferern der Automobilindustrie. Den Award erhielt CHEP während der jährlichen Verbandstagung in Saarbrücken für die größte europaweite Einführung der Ladungsträgerrückverfolgung mittels RFID. (sb) Verluste - Der Mutterkonzern der größten US-Fluggesellschaft American Airlines, AMR Corporation, ist im zweiten Quartal noch tiefer in die Verlustzone gestürzt. Durch die hohen Treibstoffpreise sowie enorme Einmalkosten beim Jobabbau und der Verkleinerung der Flotte flog AMR ein Minus von 1,4 Milliarden US-Dollar ein. Auch ohne die Sonderlasten lag der Verlust bei 284 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 317 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. (dpa) Preiserhöhung - Der Autozulieferer Continental erhöht wegen der gestiegenen Rohstoffpreise die Preise für Nutzfahrzeugreifen. Vom 1. September an werden die Preise in Europa um durchschnittlich fünf Prozent angehoben, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hannover mit. Grund seien die steigenden Preise für Öl, Energie, Stahl und Naturkautschuk. "Vor dem Hintergrund knapper Ressourcen gehe ich davon aus, dass der hohe Kostendruck in den nächsten Monaten weiterhin zunehmen wird", sagte Herbert Mensching, Vertriebschef der Conti-Sparte Nutzfahrzeugreifen. (dpa) Politik Mindestlohn - Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) und Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) haben sich nach monatelangem Streit auf einen Mindestlohn-Kompromiss verständigt. Nach der überraschenden Einigung in der Nacht zum Mittwoch hat auch das Bundeskabinett die Entwürfe für das Entsendegesetz und das Gesetz über Mindestarbeitsbedingungen verabschiedet. Sie sind Voraussetzung für die Einführung von weiteren Lohnuntergrenzen. In welchen Branchen künftig ebenfalls Mindestlöhne gelten, bleibt aber weiter offen. (dpa) Biospritbeihilfen - Die Förderung von Biosprit verursacht einer OECD- Studie zufolge für Steuerzahler jedes Jahr Kosten in Milliardenhöhe. 2006 hätten sich die Gesamtkosten beispielsweise durch Subventionen auf elf Milliarden US-Dollar (6,9 Milliarden Euro) belaufen, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) heute mit. Im Jahr 2015 könnten sie eine Summe von 25 Milliarden Dollar erreichen. Biodiesel und Bioethanol trügen dabei nur minimal zum Klimaschutz bei. Setzten die EU, die USA und Kanada ihre gegenwärtige Förderpraxis fort, dann werde der Treibhausgas-Ausstoß im Jahr 2015 im Verkehrssektor um höchstens 0,8 Prozent geringer ausfallen als ohne Förderung, so die OECD. (dpa)
Kurz vermeldet: 16. Juli 2008
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