Kurz vermeldet: 10. Juli 2008

10.07.2008 18:00 Uhr
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Aktuelle Kurznachrichten und Unternehmensmeldungen des Tages

PolitikSB-Börsengang -

Die Bundesländer sind mit ihrem Gesetzentwurf zur Teilprivatisierung der Bahn nach Angaben Sachsen-Anhalts beim Bund auf Ablehnung gestoßen. Das Bundesverkehrsministerium habe die Einwände als nicht gerechtfertigt bezeichnet, das Bundeskabinett habe dies zur Kenntnis genommen, teilte das Landesverkehrsministerium in Magdeburg heute mit. Minister Karl-Heinz Daehre (CDU) ist derzeit Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz. Nach der Mitteilung sagte er: „Die berechtigten Interessen der Länder sind ignoriert und leichtfertig beiseitegeschoben worden.“ (dpa) Unternehmen Personalie - Christoph Kaml, 34, wird zum 1. Januar 2009 neuer Finanzvorstand beim Kranspezialisten Palfinger. Kaml leitet derzeit den Finanzbereich in der Geschäftsführung der Unternehmensgruppe in Nordamerika. Wie bereits berichtet wird Ex-Palfinger-Chef Wolfgang Anzengruber den Finanzvorstand Ende August 2008 interimistisch an den neuen Vorstandsvorsitzenden Herbert Ortner übergeben. Anzengruber wechselt als Vorstandsvorsitzenden zur Österreichischen Elektrizitätswirtschafts AG (Verbund). (sb) Sondersitzung - Im Machtkampf um den Reise- und Schifffahrtskonzern TUI hat sich am Donnerstag der Aufsichtsrat zu einer außerordentlichen Sitzung getroffen. Ein Konzernsprecher in Hannover bestätigte den Termin, machte aber zur Tagesordnung keine Angaben. Nach Informationen aus Branchenkreisen wollten sich die Aufsichtsräte über den Verkaufsprozess der Reedereitochter Hapag Lloyd informieren und auch über die immer schärferen Angriffe des streitbaren Großaktionärs John Fredriksen gegen die TUI-Spitze. Weitreichende Beschlüsse wurden allerdings nicht erwartet. (dpa) Verkehr Sicherheit - Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) war sichtlich beeindruckt. „Die maritime Sicherheit im deutschen Nord- und Ostsee-Raum hat einen Stand erreicht, der in Europa einmalig ist“, stellte der Minister nach Abschluss der Katastrophenschutzübung vor Rostock-Warnemünde fest. Unter Leitung des in Cuxhaven ansässigen Havariekommandos hatten Spezialkräfte am Donnerstag von Land, zu Wasser und aus der Luft Ölbekämpfung, Notschleppung und die Versorgung von Verletzten trainiert. Um solche Einsätze bei Notfällen auf See besser koordinieren zu können, hatten der Bund und die fünf deutschen Küstenländer 2003 das gemeinsame Havariekommando eingerichtet. (dpa)

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