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Kritik gegen A14-Verlängerung im Norden

Gegen den Ausbau der A14 regt sich im nördlichen Sachsen-Anhalt Widerstand. Insgesamt gingen über 870 Einwendungen gegen den Streckenbau ein.
© Foto: Lennart Preiss

873 Einwendungen gegen Verlängerung von Magdeburg Richtung Schwerin / Fehlender Ausbaubedarf und Naturschutz sind Hauptgründe für Widerstand


Datum:
20.08.2010
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Seehausen/Halle. Die Planungen für die A14-Verlängerung von Magdeburg in Richtung Schwerin treffen im Norden Sachsen-Anhalts auf Kritik und Widerstand. Im Planfeststellungsverfahren gegen den Abschnitt von Seehausen bis zur Elbequerung bei Wittenberge gingen beim Landesverwaltungsamt 873 Einwendungen ein, wie die Behörde am Freitag in Halle mitteilte. Einige Kritiker sehen zum Beispiel keinen Bedarf für die Autobahn und fordern einen Verzicht auf das Vorhaben. Andere Einwender sehen Naturschutzbelange oder den Lärmschutz nicht ausreichend berücksichtigt. Gefordert wurde auch ein Tunnel unter der Elbe anstelle einer Brücke.

Das Amt bereitet nun einen Erörterungstermin vor Ort vor, einen konkreten Zeitpunkt dafür gibt es noch nicht. Die Behörde widersprach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), der von "mehr als 1000" Einwendungen gesprochen hatte. Der Verband macht seit längerem gegen die A14-Nord mobil, weil er sie für überflüssig hält.

Die 154 Kilometer lange Autobahn soll 1,3 Milliarden Euro kosten, strukturschwache Regionen wie Altmark und Prignitz besser erschließen und nach bisherigen Planungen etwa 2020 fertig sein. (dpa)

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