POTSDAM. Der führende Spezialversicherer des Güterkraftverkehrs, Kravag Logistic (Hamburg), blickt auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2001 zurück. Im ersten vollen operativen Geschäftsjahr nach dem Zusammenschluß mit der R+V Versicherung (Wiesbaden) erwirtschaftete Kravag Logistic einen Überschuß von 0,6 Millionen Euro nach Steuern. Die Zahl der Verträge ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht angestiegen auf 657.000 (Vorjahr: 655000), das Beitragsaufkommen lag bei 404,1 Millionen Euro (Vorjahr: 387,7 Millionene Euro). "Kravag hat sich in rauem Gelände gut gehalten", sagte der Vorstandsvorsitzende Manfred Mücke auf der Delegiertenversammlung des Kravag VvaG anläßlich der Präsentation des Jahresergebnisses. "Die Schadenquote hat sich verbessert, ist aber noch zu hoch", so Mücke weiter. Im laufenden Geschäftsjahr nimmt der Spezialversicherer nach Einschätzung Mückes eine "erfreuliche Entwicklung": Die Anzahl der Verträge hätte bislang um 3,5 Prozent zugenommen, das Beitragsaufkommen gar um 9 Prozent. Als strategische Ziele strebt Kravag den weiteren Ausbau der Sparte Logistic und Festigung der Marktführerschaft im Güterverkehrsbereich an. Als endgültige Positionierung nennt der Hamburger Versicherer eine größere Beteiligung an der R+V Versicherung, der Nummer 3 auf dem deutschen Versicherungsmarkt. (vr/mp)
Kravag Logistic: 2001 war zufriedenstellend
Strategisches Ziel ist Festigung der Marktführerschaft im Güterverkehrsbereich