Schuld an der Situation, so das Unternehmen, sei vor allem die schlechte Entwicklung in den Geschäftsbereichen Finanzdienstleistungen und High-Tech. Diese Sektoren seien vom wirtschaftlichen Abschwung besonders betroffen. Unter dem Strich verbuchte KPMG einen operativen Gewinn von 19,4 Millionen Euro, allerdings ohne den Einfluss von Einmalzahlungen. Diese wurden überwiegend durch die Entlassung von 325 Mitarbeitern verursacht. Werden die Kosten in der Ergebnisrechnung berücksichtigt, bleibt ein Netto-Gewinn von 6,6 Millionen US-Dollar übrig. Zum Vergleich, im zweiten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres waren es knapp 21 Millionen US-Dollar beziehungsweise minus 37,6 Millionen US-Dollar. Verglichen mit dem Umsatzrückgang hat sich das operative Ergebnis ordentlich entwickelt. Die Gründe dafür seien vor allem sie Maßnahmen zur Verbesserung der Kostenstruktur sowie eine gewisse Zurückhaltung bei den IT-Ausgaben, so Finanzvorstand Bob Lamb zu den Zahlen. Das habe zu einer Verbesserung der Margen und der Liquidität des Unternehmens beigetragen.
KPMG: Umsatz bricht ein - Ergebnis nicht
Das an der Nasdaq gelistete Beratungshaus KPMG musste im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang, verglichen mit dem Vorjahrsquartal, von gut 15 Prozent auf 593 Millionen US-Dollar hinnehmen.