Wien/Österreich. Insgesamt sind die Kosten der österreichischen Speditionsunternehmen zwischen Januar 2005 und Januar 2006 um 2,75 Prozent gestiegen. Die Wirtschaftskammer Österreich empfiehlt den Speditionen daher, ihre Tarife in diesem Ausmaß anzupassen. Wesentlichen Anteil an der Steigerung hatten die Treibstoffkosten, die im Vergleichszeitraum um knapp 15 Prozent zulegten. Überdurchschnittliche Steigerungsraten werden auch für Instandhaltung, Energie (außer Treibstoff), Steuern, Versicherungen und Zinsen ausgewiesen. Deutlich wirkte sich eine Erhöhung des Personalaufwandes um 2,57 Prozent aus. Diese Kostenposition ist für 63 Prozent der gesamten Speditionskosten verantwortlich. In einem Ergebnisvergleich der Jahre 2002 bis 2004 weist die Wirtschaftskammer eine Verbesserung des durchschnittlichen Gewinns der österreichischen Speditionen von zwei auf drei Prozent der Bilanzsumme aus. (rv)
Kosten der österreichischen Speditionen stiegen um 2,75 Prozent
Empfehlung der Wirtschaftskammer Österreich: Speditionen sollen ihre Tarife an Kostensteigerungen anpassen