Der Knorr-Bremse-Konzern hat im vergangenen Jahr mit Akquisitionen in Europa und Übersee seine führende Position auf dem Weltmarkt ausgebaut. Der Umsatz des Spezialisten von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge wuchs um 16 Prozent auf 2,9 Milliarden Mark. Der Auftragseingang stieg zum Vorjahr um 24 Prozent auf mehr als 3,2 Milliarden Mark. Nach Angaben des Unternehmens vom Donnerstag in München erreichte der Auftragsbestand den Rekordwert von zwei Milliarden Mark. Für 2001 rechnet der Konzern mit einem eher moderaten Wachstum sowohl im Schienen- als auch im Nutzfahrzeugbereich. Im vergangenen Jahr profitierte Knorr-Bremse vor allem vom starken Wachstum des europäischen Nutzfahrzeugmarktes. Der Umsatz mit Bremssystemen für Nutzfahrzeuge stieg um 13 Prozent auf knapp 15 Milliarden Mark. Im niederbayerischen Werk Aldersbach wurden 970.000 Scheibenbremsen gefertigt, ein Viertel mehr als im Vorjahr. Mit dem neu entwickelten elektronischen Stabilitätsprogramm sei die Position als einer der führenden Anbieter von elektronischen Bremssystemen gefestigt worden. Ende 2000 beschäftigte der Konzern weltweit fast 9700 Mitarbeiter, gut 1500 mehr als im Vorjahr- An den deutschen Standorten stieg die Beschäftigtenzahl um 390 auf 3270. (vr/dpa)
Knorr-Bremse profitiert vom starken Wachstum des Nutzfahrzeugmarkts
Umsatzanstieg um 13 Prozent bei Bremssystemen für Nutzfahrzeuge