Im Streit mit dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) um den von ihr geforderten Bonus von 2,5 Prozent hat Karstadt Quelle jetzt aufgegeben. Mit einer förmlichen Abschlusserklärung hat der Handelskonzern die vom Landgericht Essen und vom Oberlandesgericht Hamm im Wege des einstweiligen Verfügungsverfahrens gegen ihn ergangenen Urteile vom August 2001 und Januar 2002 nun als endgültig anerkannt. Seit August 2001 hatte Karstadt Quelle versucht, die an seine Lieferanten gerichtete Forderung nach einem "Bonus für die gemeinsame Zukunft" von 2,5 Prozent durchzusetzen. Der Verband hatte dagegen eine einstweilige Verfügung erwirkt, die in zwei Gerichtsinstanzen bestätigt wurde. Die Richter hatten sich der Auffassung des ZVEI angeschlossen, dass es sich bei der Bonusaktion um einen wettbewerbswidrigen Anzapfversuch handelt, und hatten eine entsprechende Unterlassung verfügt. (vr/sv)
Karstadt gibt im Bonusstreit auf
Verband setzte sich gegen Rabatte durch