Rom. Die neue Spitze der Staatsbahnen FS will den Cargo-Bereich wieder wettbewerbsfähig machen. Der neue Verantwortliche, Giuseppe Smeriglio, der von der TNT abgeworben wurde, soll das alte Transportkonzept hinter sich lassen. „Der reine Transport ist tot, wir müssen in die Logistik einsteigen“, gibt FS-Chef Catania dem Cargo-Bereich als Marschroute an. Giuseppe Smeriglio soll neue Partner suchen, die die „letzte Meile“ bei einem neuen „Tür zu Tür-Service“ abdecken. Das Logistik-Standbein bei Hannibal und Cemat soll ausgebaut werden. Man spricht von einem Jointventure mit der ÖBB und den slowakischen Eisenbahnen. Die Tarife von 4,7 Cents pro Tonnen/Kilometer, die am oberen Ende der europäischen Preisskala liegen, sollen auf unter 4 Cents gesenkt werden. Bereits im Jahr 2005 soll FS-Cargo eine 10 Prozent Umsatzsteigerung einfahren. Die Zeit von einem jährlichen Defizit von 250 Millionen Euro ist endgültig vorbei. Im Jahr 2007 soll FS Cago wieder schwarze Zahlen schreiben. (rp)
Italiens Bahn setzt auf Cargo
FS-Frachtchef Guiseppe Smeriglio will das Logistikangebot erweitern und strebt bis 2007 wieder schwarze Zahlen an