Erstmals seit 40 Jahren verzeichnete die italienische Post im Jahr 2001 ein positives Betriebsergebnis (EBIT). Von einer "Wende" in der Geschichte der Poste italiane, die in den vergangenen vier Jahren einer strengen Umstrukturierung unterzogen wurden, sprach Geschäftsführer Corrado Passera auf einer Bilanzpressekonferenz in Rom. Im Jahr 1998 lag das EBIT noch bei minus 801 Millionen Euro, im Jahr 2000 betrug es minus 52 Millionen Euro. 2001 wurde ein Plus von 198 Millionen Euro geschrieben. Das konsolidierte Nettoergebnis der italienischen Post lag dagegen auch im vergangenen Jahr im roten Bereich. Es betrug minus 74 Millionen Euro. Passera betonte, dass die Post stark an "Qualität und Effizienz" gewonnen hat und zu einem internationalen "Player" im Bereich E-Commerce und Paketverteilung geworden sei. Nach der Umwandlung der Post in eine Aktiengesellschaft stehe das Unternehmen derzeit vor einer entscheidenden Phase, in der ein Börsengang weiterhin das Hauptziel bleibe. (vr/im)
Italienische Post nähert sich schwarzen Zahlen
Börsengang bleibt Hauptziel