Rom. Die italienische Verbraucherschutz-Organisation Codacons hat bei sieben Staatsanwaltschaften in Italien Anzeige erstattet wegen der Überschreitung des Fahrverbots durch LKW. Mit eigenen Inspekteure hatten sie am 6. Januar den Verkehr auf den Autobahnen zwischen Reggio Calabria und Rom beobachtet und dabei, nach eigenen Aussagen, „hunderte von LKW mit ihren Nummerschildern“ fotografiert. Das Ergebnis: zu viele LKW waren unterwegs. In ihrer Anzeige fordern sie die Staatsanwaltschaften auf zu kontrollieren, wie viele Sondererlaubnisse für die LKW von den jeweiligen Polizeipräsidenten erteilt wurden. Sie wollen auch die Namen der Autobahnpolizisten wissen, die an diesem Tag die LKW hätten kontrollieren sollen. Darüber hinaus hat Codacons die Staatsanwaltschaften aufgefordert, gegen den Transportminister zu ermitteln wegen Störung der Sicherheit auf den Straßen, weil er zu viele Ausnahmereglungen zum Fahrverbot zugelassen hat. (rp)
Italien: Zu viele Ausnahmen bei Feiertagsfahrverbot
Verbraucherschützer beklagen Flut an Sondergenehmigungen / Anzeige gegen Transportminister