Die Internationale Straßentransport-Union (IRU) ist gegen die Einbeziehung selbstständiger Berufskraftfahrer in EU-gesetzliche Regeln zu Fahrer-Arbeitszeiten. Stattdessen sollte die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten-Verordnung 3820/85 in allen EU-Staaten stärker kontrolliert werden. Diese Auffassung vertrat das EU-Büro der Iru bei einem Pressebriefing am 31. Oktober in Brüssel. Als Vertreter der Arbeitgeber sei sich die Iru mit den Gewerkschaften einig, den illegalen Einsatz von Billiglohnfahrern auf EU-Lastwagen zu bekämpfen. Deshalb sei die Einführung einer EU-Fahrerlizenz ebenso zu begrüßen wie eine EU-weite Fahrer-Grundausbildung. Auch gehe die Absicht der EU-Kommission in die richtige Richtung, ihren Vorschlag zur Harmonisierung der Wochenend- und Feiertagsfahrverbote zu überarbeiten. Damit entstünde eine Basis zur Lösung des Problems.
Iru-Positionen zu brisanten Dossiers
Iru will selbständiger Berufskraftfahrer nicht in EU-Arbeitszeitregelung einbeziehen