Paris. Die Innen- und Verkehrsminister Frankreichs sind auf der Autobahn in ihre eigenen Radarfallen getappt. Zur Einweihung der ersten automatischen Kontrollgeräte preschte Innenminister Nicolas Sarkozy mit 103 km/h statt der erlaubten 70 km/h, sein Kollege Gilles de Robien mit 98 km/h über die Autobahn, schrieb die Tageszeitung „Libération“ am Dienstag. Aus dem Innenministerium verlautete dazu, die mit der Amtsausübung verbundenen Gefahren erforderten gelegentlich außergewöhnliche Sicherheitsmaßnahmen. De Robien hat seinerseits die Übertretung der Geschwindigkeitsbegrenzung zugegeben. Die Regierung will mit den automatischen Radarfallen die Zahl der Verkehrstoten senken. (vr/dpa)
Innen- und Verkehrsminister tappen in eigene Radarfallen
Innenministerium macht „mit der Amtsausübung verbundene Gefahren“ geltend