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Infrastruktur: Autobahn-Baustelle in Südniedersachsen bleibt erst einmal

Ob es zu der weiteren Verzögerung kommt, hängt vom Einfluss der Pandemie auf den Bauablauf ab (Symbolbild)
© Foto: Carsten Rehder/dpa/picture-alliance

Die Bauarbeiten an der A7 in Südniedersachsen könnten erst Ende 2023 abgeschlossen werden, auch die Kosten erhöhen sich weiter.


Datum:
21.01.2022
Autor:
dpa/ Thomas Burgert
Lesezeit: 
2 min
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Göttingen. Die Fertigstellung der Baustelle auf der Autobahn 7 in Südniedersachsen könnte sich weiter verzögern. Bis Ende 2023 könnten die Arbeiten noch dauern, sagte ein Sprecher der Betreibergesellschaft Via Niedersachsen. Nach dem derzeitigen Plan ist die Fertigstellung noch für Ende 2022 angepeilt. Ob es zu der weiteren Verzögerung kommt, hänge von dem Einfluss der Pandemie auf den Bauablauf ab, sagte der Sprecher weiter.

Klar ist bereits, dass die Kosten für die Modernisierung der Autobahn zwischen Bockenem und Göttingen sich weiter erhöhen. Zuletzt stiegen die veranschlagten Kosten um 65 Millionen auf 1,064 Milliarden Euro, wie die Autobahngesellschaft mitteilte. Grund waren demnach unter anderem die Umsiedelung von Wasserfledermäusen und Steinzeitfunde sowie die damit verbundene Mehrarbeit. Beim Baubeginn im Jahr 2017 wurde mit 926 Millionen Euro kalkuliert.

Derzeit wird zwischen den Anschlussstellen Seesen und Nörten-Hardenberg gebaut. Teil der Arbeiten ist auch der sechsspurige Ausbau der Strecke. Der Verkehr wird auf diesem Teilstück bis März mit zwei Spuren je Richtung an der Baustelle vorbeigeleitet, wie Via Niedersachsen mitteilte. 27 Autobahnkilometer in Richtung Hannover sind inzwischen fertiggestellt. Der Schwerpunkt liegt laut der Betreibergesellschaft im Moment auf der Fahrbahn in Richtung Kassel, wo noch 20 Kilometer fertigzustellen sind. Ende Januar und Ende März ist jeweils eine Vollsperrung geplant. (dpa/tb)

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