Den größten Anteil hieran hatte der Umsatz aus Beratung, Integration und Software für die Logistik mit 9,7 Millionen Euro. Der Rest wurde durch im Rahmen von Festpreisprojekten gelieferte Hardwarekomponenten erlöst. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Bertram Salzinger blieben davon unter dem Strich rund 450.000 Euro übrig. Bereinigt um die Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände betrug das Ergebnis 1,05 Millionen Euro. Der Übergang von der Heyde-Insolvenz in die neue Gesellschaft Inconso sei von den Kunden gut angenommen worden, zumdem konnten mit "Eurogate und BLG zwei richtig Große Aufträge mit Neukunden abgeschlossen werden", so Salzinger zu den Gründen für die überraschend positive Entwicklung der Heyde-Nachfolgegesellschaft. Für das laufende Jahr plant der Vorstand mit einem Umsatz von 17 Millionen Euro, der durch vorhandene Aufträge bereits zu über 50 Prozent abgedeckt sei. Die Umsatzrendite vor Steuern taxiert er auf zehn Prozent. Das Unternehmen beschäftigt 180 Mitarbeiter und rechnet mit weiteren Einstellungen im Lauf des Geschäftsjahres 2003.
Inconso startet profitabel
Das Software- und Beratungshaus für Logistik-Lösungen, Inconso, hat in seinem Gründungsjahr 2002 (Juni bis Dezember) nach eigenen Angaben einen Umsatz von zehn Millionen Euro erzielt.