Der Umsatz stieg auf 87 Millionen Euro, im ersten Halbjahr des Vorjahres waren es knapp 76 Millionen Euro. Dieser Anstieg um 15 Prozent entspricht dem Vorhaben für das Gesamtjahr 2002. Im Gegensatz zu anderen IT-Anbietern konnten die Saarbrücker im ersten Halbjahr 2002 mehr Lizenzen ihrer Lösung verkaufen. Die Anzahl der weltweit installierten Lösungen stieg um 24 Prozent auf 33.400. IDS Scheer erwartet eine Fortsetzung dieses Trend in der zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres. Wie erwartet entwickelte sich der Gewinn überproportional: Er erhöhte sich um 70 Prozent. Der Anbietern von Lösungen für Geschäftsprozessmanagement erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2002 ein operatives Ergebnis von acht Millionen Euro im Gegensatz zu 4,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Ebit-Marge übertrifft mit gut neun Prozent momentan den Gesamtjahresplan von acht Prozent. Im Vergleichszeitraum betrug sie nur knapp sechs Prozent. IDS Scheer sei zuversichtlich, die gesteckten Ziele auch im gesamten Geschäftsjahr erreichen oder sogar übertreffen zu können. Im vergangenen Geschäftsjahr bereitete die US-Tochter dem Mutterunternehmen Sorgen und einen negativen Ergebnisbeitrag. Nachdem Personal und Fixkosten gesenkt wurden, lieferten im ersten Halbjahr 2002 alle ausländischen Tochtergesellschaften einen positiven Beitrag.
IDS Scheer liegt vorläufig im Plan
Die vorläufigen Ergebniszahlen des ersten Halbjahres 2002 geben IDS Scheer Grund zur Freude: Sowohl beim Umsatz als auch bei der Marge liegt das Saarbrücker IT-Unternehmen in seinem Plan.