Stuttgart/Zürich. Bei der Lösung "Intelligent Trade Lane" bauen der Technologie- und Beratungskonzern IBM und der Logistikdienstleister Maersk Logistics auf die Kombination aus Echtzeit-Überwachungsgeräten und voll integriertem Netzwerk. Die "Trec"-Geräte ("Tamper-Resistant Embedded Controllers"), die an Frachtcontainern angebracht werden, empfangen und übermitteln die Daten in Echtzeit. Sie bleiben laut IBM auch bei widrigen Bedingungen, etwa auf hoher See, funktionsfähig. Die Geräte sammeln automatisch Informationen über jeden Container, einschließlich des per GPS ermittelten Standorts und weiterer Parameter wie Temperatur und Feuchtigkeit. Sogar das Öffnen eines Containers durch Unbefugte werde sofort übermittelt. Über das Netzwerk sind die Parteien in der Supply Chain miteinander verbunden. Die gesammelten Informationen können mit dezentralen Datenbanken verknüpft werden, in denen jeder Teilnehmer über seine eigenen Inhalte verfügt. Eine serviceorientierte Infrastruktur erlaube den Anwendern darüber hinaus, Informationen sofort weiterzuleiten und auszutauschen. Die Lösung werde den Akteuren in internationalen Supply Chains den direkten Zugang zu transportbezogenen Daten in Echtzeit ermöglichen. Sie unterstütze außerdem das Regelwerk "Framework of Standards to Secure and Facilitate Global Trade" der Weltzoll-Organisation (WCO), teilte IBM Business Consulting Services mit. Die Intelligent Trade Lane arbeitet mit Hard- und Software von IBM. Maersk Logistics habe sein Wissen über globale Lieferketten eingebracht, hieß es.
IBM und Maersk Logistics: Gemeinsame Lösung für den Containertransport
IBM und Maersk Logistics haben die SCM-Lösung "Intelligent Trade Lane" entwickelt. Durch Überwachungsgeräte und ein integriertes Netzwerk soll man den Weg von Containern genauer verfolgen können.