Dafür will IBM rund 3,5 Milliarden Dollar, zum größten Teil in Bargeld, auf den Tisch legen. Ein Schnäppchen. Vor zwei Jahren hat IBM Konkurrent Hewlett Packard noch 18 Milliarden US-Dollar vor die PwC-Sparte geboten. Aber der Markt hat sich mittlerweile dramatisch verändert. Für den Computerkonzern macht der Kauf auch strategisch Sinn. Das Unternehmen stärkt damit seinen IT-Dienstleistungsbereich, IBM Global Services, durch zusätzliche Beratungskompetenz, vor allem im Bezug auf die Auslagerung von Geschäftsprozessen. Zudem lassen sich erhebliche Synergieeffekte mit dem Kundenstamm des Beratungsunternehmens erzielen. Einziger Haken: Sowohl die Kartellbehörden als auch die regionalen PwC-Gesellschaften müssen dem Geschäft noch zustimmen.
IBM kauft PwC
Der US-amerikanische IT-Gigant IBM möchte der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) die Beratunsgssparte PwC Consulting abkaufen.