IBM beschafft für Beauty-Unternehmen Coty

29.11.2005 13:06 Uhr

Coty hat mit IBM einen IT-Dienstleistungsvertrag für Procurement Services abgeschlossen. Der Fünfjahresvertrag sieht vor, dass IBM für Coty Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Business Services, Travel, Facility Management, Technologie, Telekommunikation, Marketing und Logistik liefert.

Kern des Projektes ist die Implementierung der IBM-Procurement-Lösung „Procure-To-Pay“. Die Lösung ermöglicht webbasierte Bedarfsermittlung, automatisierte Bestellabwicklung, Anzeige des Auftragsstatus in Echtzeit und Supplier Payment. Das Projekt soll zunächst in 14 Ländern in Nordamerika und Europa umgesetzt werden und dem Beauty-Unternehmen nicht näher bezifferte „erhebliche Einsparungen“ bringen. „Die Zusammenarbeit mit Coty ist ein Beispiel für den steigenden Bedarf an Prozess-Outsourcing Leistungen“, sagt Matthias Hartmann, Geschäftsführer der IBM in Deutschland und Leiter der Beratungssparte IBM Business Consulting Services. Das mit IBM geschnürte Paket ist Teil der Strategie des Kosmetikkonzerns, seine Geschäftsprozesse weltweit zu harmonisieren und basiert auf dem „Spiral of Success“ Effizienzprogramm, das durch Prozessoptimierung Kosteneinsparungen für das Unternehmen realisieren soll. Coty will sich künftig stärker auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Dabei wird IBM für das Beauty-Unternehmen zukünftig sämtliche Bestell- und Abwicklungsmodalitäten in den Bereichen Business Services, Travel, Facility Management, Technologie, Telekommunikation, Marketing und Logistik übernehmen. Das durch die Auslagerung der Procurement Services freigesetzte Kapital will Coty anschließend in bereits bestehende Marken und neue Akquisitionen investieren. „Wir wollen unsere Geschäftsprozesse weltweit vereinheitlichen. IBM wird uns dabei helfen, die Geschäfte zu transformieren und Synergien zwischen den einzelnen Marken unseres Hauses zu bilden, um so die Profitabilität zu verbessern“, sagt Bernd Beetz, Vorstandsvorsitzender von Coty. Bestandteil der Lösung ist ein globales Kontaktcenter, in dem IBM-Mitarbeiter Zulieferern und Mitarbeitern des Unternehmens in sechs Sprachen beratend zur Seite stehen. Das Projekt hat eine Laufzeit von fünf Jahren und wird in den kommenden 15 Monaten in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Irland, Kanada, Monaco, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Spanien, der Schweiz und den USA umgesetzt.

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