Chiasso. Der Schweizer Kombi-Operateur Hupac hat in den ersten sechs Monaten des Jahres ein Verkehrswachstum von 6,9 Prozent erzielt. Die Konjunkturverlangsamung sowie verschiedene Qualitäts- und Ressourcenprobleme hätten die Verkehrsentwicklung beeinflusst, teilte das Unternehmen jetzt mit. So beförderte Hupac in den ersten sechs Monaten des Jahres 374.551 Lkw-Sendungen auf der Schiene – 6,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. "Vor dem Hintergrund der abflauenden Konjunktur betrachten wir dies als ein positives Ergebnis", erklärte Direktor Bernhard Kunz. "Für das zweite Halbjahr erwarten wir jedoch eine weitere Abschwächung des Wachstums." Im Geschäftsfeld Shuttle Net (unbegleiteter Kombinierter Verkehr) betrug der Zuwachs nach Unternehmensangaben 7,8 Prozent. Besonders dynamisch habe sich der nicht-transalpine Verkehr mit einer Wachstumsrate von 20,5 Prozent entwickelt. Neue Produkte auf der Ost-West-Achse, darunter die Verkehre zwischen den Westhäfen und Polen, Russland, Österreich, Ungarn und Südfrankreich, hätten zu diesem positiven Ergebnis beigetragen, hieß es weiter. Insgesamt sei die Verkehrsentwicklung jedoch leicht hinter den Strategievorgaben zurückgeblieben. Negativ habe sich der konjunkturell bedingte Nachfragerückgang im Güterverkehr bei gleichzeitigem Kapazitätsüberschuss auf der Strasse ausgewirkt. Im transalpinen Verkehr durch die Schweiz hätten Qualitätsprobleme zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt, Rückverlagerungen auf die Strasse und Umdisponierung der Verkehre auf andere Leitungswege seien die Folge gewesen. (stb)
Hupac: Verhaltenes Wachstum im Kombinierten Verkehr
Schweizer Kombi-Operateur beförderte im ersten Halbjahr 2008 374.551 LKW-Sendungen auf der Schiene – 6,9 Prozent mehr als im Vorjahr