Die HHLA rechnet 2026 mit einer schwächeren Geschäftsentwicklung als ursprünglich geplant. Das betrifft sowohl den Containerumschlag als auch das Transportgeschäft.
Schienennetz und Terminalumbau belasten Geschäft
Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat ihre Gewinnprognose für das aktuelle Geschäftsjahr gesenkt, weil sich Umschlag und Transport schlechter als erwartet entwickelt haben. Die HHLA begründete das mit dem Umbau von Containerterminals und Arbeiten am Schienennetz, wie aus einer Ad-hoc-Mitteilung hervorgeht.
Als weitere Gründe nannte der Logistikkonzern das herausfordernde gesamtwirtschaftliche Umfeld für die Hafenwirtschaft und anhaltende geopolitische Unsicherheiten. Diese würden sich belastend auf die Geschäftsentwicklung auswirken.
Zudem werde aufgrund der aktuellen Entwicklungen nicht mehr davon ausgegangen, dass man die Auswirkungen des Wintereinbruchs zu Jahresbeginn im weiteren Jahresverlauf vollständig kompensieren kann. Man erwarte eine niedrigere Umsatz- und Ergebnisentwicklung als bisher angenommen.
HHLA erwartet weniger Containerumschlag als geplant
Inzwischen geht der Hafenlogistiker davon aus, dass der Containerumschlag im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgehen - statt wie zuvor erwartet stark zu steigen, wie es in der am Montagabend (20. Juli) veröffentlichten Mitteilung heißt. Der Transport der Container werde leicht zunehmen, nicht stark, wie zuvor angenommen.
Vor Zinsen und Steuern erwartet der Konzern inzwischen einen Gewinn von 150 bis 170 Millionen Euro. Zuvor hatte das Unternehmen mit 175 bis 195 Millionen Euro gerechnet. Über Probleme an Terminals der HHLA hatte zuletzt das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.