Ziel sei es Anwendungstechnologien zur Steigerung der Effizienz in der Prozesskette im Handel zu entwickeln. Erwartungen würden dabei insbesondere in die Transpondertechnologie gesetzt, die in künftigen Vertriebskonzepten zur automatischen Produktidentifikation vom Herstellungsprozess über Transport- und Lagerlogistik bis zum Verkauf eingesetzt werden kann. Die Transpondertechnologie ist eines der wesentlichen Anwendungsfelder von Radio Frequency-Identification (RF-ID), der berührungslosen Erkennung von Objekten. Mit Hilfe dieser Technik können zum Beispiel über Computerchips an Warenverpackungen wichtige Produktinformationen wie Preis und Mindesthaltbarkeitsdatum gespeichert und mit Lesegeräten automatisch abgerufen werden. Dies kann für das Warenbestands- und Bestellmanagement von Handelsunternehmen genutzt werden. "Als effiziente und leistungsfähige Alternative zum herkömmlichen Barcode könnte die Transpondertechnologie dem Handel damit entscheidende Impulse zur Verbesserung der gesamten Wertschöpfungskette verleihen, vor allem im Logistikbereich", erklärt Zygmunt Mierdorf, Vorstandsmitglied der Metro. So ermöglicht RF-ID unter anderem die Beschleunigung von Lieferungen.
Handel setzt auf Transponder
Der Handelskonzern Metro, der Chiphersteller Intel und die Programmierfirma SAP wollen strategisch zusammenarbeiten.