Hamburg/Wiesbaden. Der Hamburger Hafen hat seine Position als achtgrößter Containerhafen der Welt verteidigt. Insgesamt wurden in der Hansestadt 2006 knapp 8,9 Millionen 20 Fuß-Standardcontainer (TEU) umgeschlagen, wie das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mitteilte. Das entspreche einem Zuwachs von fast zehn Prozent. An der Spitze der internationalen Liste liegt wie bereits 2005 der Hafen in Singapur (24,8 Millionen TEU), gefolgt von Hongkong (23,5 Millionen TEU) und Schanghai (21,7 Millionen TEU). Als einziger weiterer europäischer Seehafen nimmt Rotterdam mit einem Jahresumschlag in Höhe von 9,6 Millionen TEU, wie auch schon 2005, den siebten Platz ein. Der Abstand der umgeschlagenen Menge zwischen dem niederländischen und dem deutschen Seehafen verringerte sich laut Statistik zum wiederholten Mal, da Hamburg mit seinen knapp zehn Prozent eine weitaus höhere Zuwachsrate aufwies, als Rotterdam (3,4 Prozent). Unverändert bleibe die Dominanz ostasiatischer Häfen. Mit Singapur, den drei chinesischen Häfen Hongkong, Shanghai, Shenzen sowie Pusan (Südkorea) und Koahsiung (Taiwan) liegen sechs der zehn größten Häfen in dieser Region. In Deutschland wickelt Hamburg den Angaben zufolge mehr als zwei Drittel des Containerumschlags aller deutschen Seehäfen ab. Auf Platz zwei liegen die Bremer Häfen (zusammen 4,5 Millionen TEU) gefolgt von Lübeck (0,26 Millionen TEU). (dpa/sb)
Hamburger Hafen bleibt Deutschlands Nummer Eins
Hansestadt erneut achtgrößter Containerhafen der Welt: Abstand zu Hafen Rotterdam verringert sich