Bremen/Hamburg. Die Bremer Unternehmensgruppe BLG Logistics und der Hamburger Hafenkonzern HHLA gaben heute jeweils bekannt, dass sie trotz Wirtschaftskrise mit schwarzen Zahlen für das Jahr 2009 rechnen Die seehafenorientierte Bremer BLG Logistics rechnet mit einem positiven Ergebnis für 2009. Die Höhe könne seriös aber erst im Herbst eingeschätzt werden, erklärte BLG-Chef Detthold Aden auf der Hauptversammlung des Konzerns in Bremen. Die Krise spüre die BLG hauptsächlich beim Automobil- und Containerumschlag sowie im konventionellen Verkehr und in der Autoteilelogistik. Der Konzern hatte 2008 ein Rekordergebnis eingefahren. Vorstand und Aufsichtsrat schlugen vor, den verfügbaren Bilanzgewinn zur Ausschüttung einer Dividende von 40 Cent je Stückaktie zu verwenden. Der Hamburger Hafenkonzern HHLA hält an seiner Prognose für das laufende Jahr fest und will trotz zweistelliger Mengenrückgänge in der Gewinnzone bleiben. „Das Jahr 2009 ist durch eine tiefgreifende weltweite Rezession gekennzeichnet, die von einem Rückgang des weltweiten Containerumschlags begleitet wird“, sagte der Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters am heutigen Donnerstag auf der Hauptversammlung in Hamburg. „Zudem bleibt es bei den starken Einbrüchen in den für die HHLA besonders bedeutsamen Fahrgebieten Asien-Europa sowie dem Verkehr mit Mittel- und Osteuropa.“ Umsatz, Ergebnis und Rendite würden nicht die Werte des Vorjahres erreichen. (dpa/ak)
Hafenbetriebe BLG und HHLA rechnen trotz Krise mit positivem Ergebnis
Die Bremer Unternehmensgruppe BLG Logistics und der Hamburger Hafenkonzern HHLA gaben heute jeweils bekannt, dass sie trotz Wirtschaftskrise mit schwarzen Zahlen für das Jahr 2009 rechnen