Mit drastisch erhöhten Bußgeldern und schärferen Auflagen will Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) gegen illegale Beschäftigung im Straßengüterverkehr vorgehen. Ein Referentenentwurf des Ministeriums sieht laut einem Bericht der Bild-Zeitung eine Anhebung des Bußgeldrahmens für Transportunternehmenund Verlader von bisher 10.000 Mark auf 60.000 Mark vor. Die Transporteure sollen außerdem verpflichtet werden, nur Fahrer mit gültiger Arbeitsgenehmigung einzusetzen. Verlader dürfen nur noch Unternehmen beauftragen, die eine gültige EU-Lizenz besitzen. "Der ruinöse Preis- und Wettbewerbsdruck im Speditionsgewerbe muss aufhören", sagte Bodewig. (dpa)
Härtere Gangart gegen illegale Beschäftigung im Transportgewerbe
Bußgeldrahmen soll von 10.000 auf 60.000 Mark erhöht werden