GM steigt bei bankrotter Daewoo ein

02.05.2002 07:13 Uhr

Der US-amerikansiche Autobauer General Motors (GM) wird zusammen mit einigen Partnerfirmen und Daewoo-Gläubigern den seit anderthalb Jahren bankrotten koreanischen Autohersteller Daewoo in einem Joint Venture übernehmen.

Von der neuen noch namenlosen Firma bekommt GM 42 Prozent für rund 252 Millionen US-Dollar, die GM-Partner 25 Prozent für etwa 150 Millionen US-Dollar und die Gläubiger 33 Prozent für 197 Millionen US-Dollar. Für die eingebrachten automobilen Vermögensteile erhalten die Gläubiger zusätzlich Schuldverschreibungen mit einem Nominalwert von 1,2 Milliarden US-Dollar. Die neu gegründete Gesellschaft soll jährliche Einkünfte von rund fünf Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Sie wird ausgewählte koreanische und ausländische Vermögensanteile der Daewoo Motor besitzen und betreiben. Die Transaktion soll, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Regierung, innerhalb von zwei bis drei Monaten abgewickelt werden. Daewoo behält bis zum endgültigen Abschluss das Management und die Kontrolle über das laufende Geschäft. "Die Investition von General Motors in das neue Unternehmen ermöglicht uns, in dem wichtigen südkoreanischen Markt vertreten zu sein," so GM-Vorstand John Smith zu den Beweggründen seines Unternehmens. Dieses Unternehmen werde eine neue Generation kostengünstiger Fahrzeuge produzieren, ganzen Welt vermarktet werden könnten, so Smith weiter.

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