Getränkelogistik: Einwegfass soll bis zu 50 Prozent Kostenersparnis bringen

23.07.2008 13:48 Uhr
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Auf einer Palette gestapelte KeyKeg-Fässer (Foto: Van Zwieten)

Schoeller Arca Systems will Getränkelogistikern mit dem Einwegfass „KeyKeg“ neue Sparmöglichkeiten bieten

Schwerin. Der Verpackungshersteller Schoeller Arca Systems produziert jetzt das neue Einwegfass „KeyKeg“, mit dem Brauereien bis zu 50 Prozent ihrer Logistikkosten sparen können sollen. „Weil es nur etwa ein Zehntel des herkömmlichen Stahlfasses wiegt, spart man beim Transport enorme Kosten. Geleert kann es einfach recycelt werden“, sagt Jan Veenendaal, Geschäftsführer des niederländischen Unternehmens Lightweight Containers, das das „KeyKeg“-Fass erfunden hat. Der kugelförmige und nur einen halben Millimeter starke PET-Druckbehälter mit Pappmantel zur Isolierung und einem aluminiumbeschichteten Inlay mit Platz für 20 oder 30 Liter (die 30-Liter-Versionen sind für den Export bestimmt) wiegt etwa ein Kilogramm. Beim Einfüllen des Biers entfaltet sich der Innensack. Seine sieben Beschichtungen schützen es vor Luft und sorgen auch dafür, dass kein Kohlendioxyd entweichen kann. So bleibt das Getränk frisch und aufgrund der Kugelform beim Transport auch vor Druck gesichert. Anzapfen können die Wirte das 20-Liter-Fass übrigens mit ihrer herkömmlichen Zapfanlage. Nur einen Adapter für das neu entwickelte Ventil müssen sie anschaffen. KeyKeg eignet sich laut Anbieter vor allem für kohlensäurehaltige Getränke. (pi)

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