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Gestrandeter Frachter wartet auf Hochwasser

Weiterhin unklar bleibt das Schicksal der Anfang Februar auf Borkum gestrandeten "Nordland 1"
© Foto: dapd/Ludger Banneke-Wilking

Seit Freitag liegt das Küstenmotorschiff "Tina" im Watt vor Borkum / Höheres Hochwasser soll die Bergung heute Nacht ermöglichen


Datum:
21.02.2011
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Juist/Borkum. Gespanntes Warten auf der "Tina": Das vor Juist gestrandete Küstenmotorschiff liegt seit Freitag im Watt vor der Nordseeinsel fest und könnte in der Nacht zum Dienstag wieder flott werden. "Wir erwarten dann ein etwas höheres Hochwasser als an den Vortagen", sagte eine Sprecherin der Wasserschutzpolizei am Montag. Östliche Winde mit niedrigen Wasserständen hatten bislang ein Freikommen des Schiffes verhindert.

Die Crew mit dem Kapitän und ein bis zwei Besatzungsmitgliedern hatte bisher auf dem Schiff ausgeharrt, um die Einrichtung zu sichern. Ein Teil der Ladung war zuvor auf ein anderes Schiff umgeladen worden, um den Tiefgang zu verringern. An Bord waren Hunderte Tonnen Steine für Befestigungsarbeiten. Falls die "Tina" wieder flott wird, soll sie zunächst nach Juist laufen und später in einer Werft in Emden auf Schäden untersucht werden. Eine Gefahr für die Umwelt bestehe nicht.

Unklar ist weiterhin das Schicksal der auf Borkum gestrandeten "Nordland 1". Das ähnlich große Küstenmotorschiff wie die "Tina" sitzt dort bereits seit Anfang Februar auf einer steinernen Buhne fest. Am Dienstag wollen Spezialisten erneut beraten, ob das Schiff vom Strand geschleppt werden kann oder dort zerlegt werden muss. Der Eigner aus Emden hat es inzwischen aufgegeben. Die Behörden haben für die Bergung eine Frist bis zum 18. März gesetzt. Die Insulaner sehen dafür jedoch keine Eile: Jeden Tag kommen zahlreiche Touristen an den Strand, um den Havaristen zu fotografieren. (dpa)

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