Für den Aufbau des geplanten Lkw-Maut-Systems auf Deutschlands Autobahnen ist bei der Auftragsvergabe durch den Bund nur noch das Konsortium Deutsche Telekom/DaimlerChrysler im Rennen. Die beim Bundeskartellamt eingerichtete zuständige Vergabekammer des Bundes wies einen Nachprüfungsantrag eines letzten Mitbieters zurück, wie die Behörde am Freitag in Bonn mitteilte. Das konkurrierende Konsortium habe die ihm eingeräumten Möglichkeiten der Nachbesserung seines Angebots nicht genutzt. Es habe sich auch kein Hinweis dafür ergeben, dass das Bundesverkehrsministerium als Auftraggeber von vornherein dahin tendierte, dem Konsortium Telekom/DaimlerChrysler den Auftrag zukommen zu lassen, erläuterte Kartellamts-Präsident Ulf Böge. Neben Telekom/DaimlerChrysler hatte sich auch noch ein Konsortium (Ages) um das Unternehmen Vodafone um den Auftrag beworben. Dieses Konsortium wurde mit dem Beschluss nun rechtmäßig ausgeschlossen. Zuvor war eine gleiche Entscheidung bereits gegen die Schweizer Fela Management AG getroffen worden, die ebenfalls als Bieter aufgetreten war. Das Konsortium um Vodafone hat nun nur noch die Möglichkeit einer sofortigen gerichtlichen Beschwerde. (vr/dpa)
Für Lkw-Maut-System nur noch Telekom/DaimlerChrysler im Rennen
Vergabekammer lehnt Nachprüfungsantrag des Konsortiums um Vodafone ab