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Frühwarnsysteme: Mit Kennzahlen Risiken erkennen

Mit welchen Kennzahlen können Transport- und Speditionsbetriebe Risiken im Unternehmen frühzeitig erkennen und rechtzeitig gegensteuern?
© Foto: Pixelio

Mit welchen Kennzahlen können Transport- und Speditionsbetriebe Risiken im Unternehmen frühzeitig erkennen und rechtzeitig gegensteuern? <b>Mit Download</b>


Datum:
09.07.2010
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von Peter Stöffges

Geologie-Professor Ulrich Schreiber machte unlängst in seinem Roman „Die Flucht der Ameisen" auf das Frühwarnsystem „Ameisen" aufmerksam. Würden Ameisen in der Eifel zuhauf fliehen, wäre dies ein Alarmsignal für einen bevorstehenden Vulkanausbruch, denn das aufsteigende Kohlendioxid würde die Insekten aus ihren Nestern vertreiben. Kein Wunder, dass sich da die Frage aufdrängt: und welche Alarmsignale nutzen Unternehmen? Was hindert sie – provokant gefragt – von Ameisen zu lernen?

Leichter gesagt als getan. Denn vor allem Kleinbetriebe können sich keinen Controller leisten. Mit dem Tagesgeschäft überlastete Chefs müssen häufig zusätzlich Controller-Aufgaben übernehmen und damit gleichzeitig die Rolle des Kapitäns und Steuermannes. Erschwerend kommt hinzu, dass Kleinbetriebe oft keine messbaren Ziele definiert haben.

Die geeigneten Navigationsinstrumente fehlen also. Mit der Folge, dass sich etwaige Abweichungen nicht schnell genug erkennen lassen und die notwendigen Maßnahmen daher häufig zu spät eingeleitet werden. Die bittere Folge: Im Krisenjahr 2009 meldeten 788 Transportbetriebe Insolvenz an, und in dieser Zahl sind nicht einmal die Betriebe enthalten, über deren Vermögen mangels Masse erst gar kein Insolvenzverfahren eröffnet wurde. 

Der typische Krisenablauf

Nun kommen Krisen nicht über Nacht. Sie kündigen sich vielmehr wie Krankheiten durch typische Symptome an (siehe Download). Der „typische" Ablauf von Unternehmenskrisen sieht nach Erfahrungen von Insolvenzverwaltern etwa so aus: Drastische Auftragseinbrüche führen zu erheblichen Umsatz- und damit Einnahmeverlusten. Das Unternehmen gerät in Zahlungsschwierigkeiten. Zugleich verschlechtert sich die Ertragslage durch steigende Kosten, die sich wegen des Wettbewerbs nicht über höhere Preise auf die Kunden abwälzen lassen. Das führt zu Verlusten, oft auch zu einer Überschuldung. Kann ein Unternehmen dann seine Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen oder türmt es einen zu hohen Schuldenberg auf, droht Insolvenz.

Weitsichtige Transportunternehmer haben deshalb mittlerweile für alle Fahrzeuge kurzfristige Erfolgsrechnungen eingeführt...

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der VerkehrsRundschau 27/2010. Hier finden Sie Informationen zu Bestell- und Abomöglichkeiten.

Als Ergänzung zum Heftartikel haben wir für Sie nützliche Informationen zum Thema zum Download bereitgestellt.

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